Startseite > Chronik

Freiwillige Feuerwehr Hechendorf e.V.

C H R O N I K

Die Gründung der Hechendorfer Wehr ist unbekannt. Man wurde lediglich zu Brandeinsätzen eingeteilt, laut dem königlich Bayerischen Amtsgericht vom Jahre 1811 ( siehe beiliegende Abschrift ) mußten z.B. bei einem Brand im Dorf Schwaigen (Gde.Grafenaschau)die Hechendorfer mit 25 Mann Feuerhilfe leisten. Ausgerüstet mit Hacken, Schaufeln und Eimern.

Folgende Personen wurden zum Feuerwehrdienst in Murnau eingeteilt:

1876

Miehle Georg

Ökonom

Rief Andreas

Ökonom

Klür Josef

Ökonom

Nutzinger Peter

Ökonom

Rank Michael

Ökonom

1878

Geiger Leonhard

Ökonom

Führmann Josef

Ökonom

Bierling Ulrich

Ökonom

Keller Josef

Bauernsohn

Stückl Josef

Ökonom

Schratt Michael

Ökonom

Rauch Peter

Ökonom

Bichlmair Xaver

Ökonom

Mayr Josef

Ökonom

Feßler Anton

Ökonom

Sporer August

Ökonom

Bichelmair Andreas

Ökonom

1879

Albrecht Anton

Bürgermeister

Mayr Johann

Schweizer

1882

Schwinghammer Ulrich

Ökonom

Miehle Josef

Ökonom

Keller Josef

Ökonom

Bichlmayr Georg

Schmied

Führmann Josef

Ökonom

1883

Rohrmoser Magnus

Ökonom

1887

Geiger Michael

Bauernsohn

Mangold Sebastian

Ökonom

1893

Daser Anton

Tagelöhner

Trinkel Ignaz

Ökonom

Kammerlocher Andreas

Zimmermann

Eisgruber Bart

Ökonom

Klür Josef

Ökonom

1895

Schwinghammer Ullrich

Ökonom

1896

im Spritzenzug: als Ordnungsmänner:

Bichlmayr Andres

Albrecht Anton

Eisgruber Bartholomä

Bichlmaier Georg

Führmann Josef

Bierling Ullrich

Pröbstl Josef

Geiger Leonhard

Geiger Michael

Gröbl Thomas

Keller Josef

Gröbl Sebastian

Mangold Sebastian

Rauch Peter

Miehle Josef

Maier Johann

Miehle Georg

Rohrmoser Magnus

Sporer August

Schwinghammer Ullrich

Trinkl Ignaz

Rauch Peter

.

.

Lt. Schreiben vom 28. März 1897 von der Gemeindeverwaltung Hechendorf an das königliche Bezirksamt Weilheim : Es kann keine Liste der Feuerwehrleute erstellt werden, da alle Dienst in Murnau machen müssen, gez. Bürgermeister Schwinghammer.

1897

im Spritzenzug: Ordnungsmann:

Schwinghammer Ullrich

Albrecht Anton

Eisgruber Bartholomä

Schwinghammer Georg

Führmann Josef

Bierling Ullrich

Gröbl Josef

Gröbl Thomas

Geiger Michael

Gröbl Sebastian

Keller Josef

Maier Johann

Rauch Peter

.

.

.

lt. Staffelseebote vom Mittwoch 9. Juni 1897:

Am Pfingstsonntag nachts 9.oo Uhr mit deftigem Gewitter, schlug der Blitz in ein Nebengebäude von Bürgermeister Schwinghammer ein und entzündete das Selbe sofort, so daß es vollständig einäscherte. Ca. 150 Zentner Heu verbrannten. Das Vieh konnte gerettet werden, lediglich 6 Hühner kamen dabei um. Der Schaden wird auf 3.000 Mark geschätzt. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren Hechendorf, Murnau und Weindorf sowie infolge des wolkenartigen Regens konnte das Hauptgebäude gerettet werden.

Aber weiterhin mußten Hechendorfer in Murnau Ihren Dienst leisten:

1898

Kammerer Ullrich

Dienstknecht

Bichelmaier Paul

Dienstknecht

1899

Berchtenbreiter Josef I.

Gastwirtsohn

Albrecht Leonhard

Taglöhner

Meyer Andreas

Taglöhner

Schwinghammer Josef

Bahnarbeiter

Berchtenbreiter Josef

Dienstknecht

Eisgruber Thomas

Taglöhner

Bereits im Jahre 1899 wurde eine fahrbare Feuerwehrspritze angeschafft. Sie steht noch heute im Feuerwehrhaus Hechendorf und ist der größte Schatz der Feuerwehr. "Aus diesem Anlass wurde die Gründung der FF-Hechendorf auf 1899 festgelegt".

1903

Albrecht Anton

Brauer

Bierling Michael

Taglöhner

Rauch Josef

Holzer

Schwinghammer Josef

Taglöhner

1905

Schwinghammer Josef

Söldnersohn

Rohrmoser Michael

Taglöhner

Lt. Staffelsee - Boten vom 1.12.1906 : Am Freitag Nachmittag um die Vesperzeit wurde Alarm gegeben, es stellte sich bald heraus, daß es ein Großbrand beim Berchtenbreiter ( die heutige Heimgartenwirtschaft) war. Nun konnte die Feuerwehrspritze zum erstenmal eingesetzt werden. Leider war der Wassermangel so groß, daß die 2 Dorfbrunnen nicht ausreichten. So kam dann die Verstärkung aus Murnau, die ein Bierfaß voll Wasser mitbrachte. Auch die Wasserzufuhr in Fässern durch hiesige Brauereien war von Vorteil. Desweiteren kamen die Feuerwehren aus Weindorf - Froschhausen, Aidling - Riegsee und Spatzenhausen. Von den Feuerwehren Ohlstadt und Eschenlohe wurde mit großer Mühe eine Leitung von der Ramsach den Berg herauf zur Brandstelle aufgebaut, so konnte das Nachbarhaus gerettet werden. Es war ein schwieriger Einsatz und als das Dach auf die Straße stürzte wurde nur ein Feuerwehrmann aus Ohlstadt am Fuß verletzt, da er beim Ausweichen mit demselben unter die Räder der Spritze kam. Der Schaden wurde auf 26.000 Mark geschätzt , wovon die Versicherung 15.000 bezahlt. Ursache des Brandes war ein eingemauerter Balken der durch den Kamin ging. Die Feuerwehrspritze war bis 1946 im Einsatz.

1906

Redl Alois

Taglöhner

1908

Adelberger Isidor

Bierbrauer

Rohrmoser Michael

Ökonom

1910

Mangold Josef

Ökonomsohn

Bierling Ulrich

Ökonom

Miehle Nikolaus

Ökonom

Führmann Anton

Ökonom

Rohrmoser Michael

Ökonom

Keller Josef

Ökonom

Ridl Ludwig

Ökonom

1912

Rauch Georg

Ökonom

Keller Josef

Maurer

Nach dem 1. Weltkrieg gingen die Hechendorfer Feuerwehrleute weiter nach Murnau zu den Übungen und Einsätzen.

1919

Mangold Josef

Gastwirt

Stangl Peter

Ökonom

Öttl Ferdinand

Zimmermann

1921

Gröbl Josef

Ökonom

Lugauer Georg

Mechaniker

Junginger Christian

Gärtner

Geiger Leonhard

Ökonom

Hager Johann

Maler

Kurzinger Mathias

Zimmermann

Hirmanseder

Ludwig

1924

Redl Josef

Redl Wendelin

Redl Alois

1926

Hirtreiter Johann

Maurer

1934

Kastl Michael

Hilfsarbeiter

Gröbl Sebastian

Landwirtsohn

Bichelmaier Paul

Maurer

Stangl Otto

Maurer

1935

Junginger Christian

Gärtner

1938 konnte von der Gemeindeverwaltung Hechendorf an das Bezirksamt Weilheim geschrieben werde. Es ist für den Fall eines Brandes genügend Löschwasser durch die gemeindliche Wasserleitung (Hydranten) vorhanden.

Nach dem 2. Weltkrieg bauten die Hechendorfer wieder eine Wehr auf, mit der alten Pumpe wurde wieder geübt.

Ab 1945 wurde die Wehr durch Wehrmachtsbestände, welche Herr Junginger besorgte, mit einer Spritze und mehreren Schläuchen neu ausgerüstet. Im Jahre 1945 wurden die Feuerwehrleute auch von den Amerikanern an Samstagen und Sonntagen zur Brandwacht eingeteilt, ausgerüstet mit einem Feuerhaken.

Am 07.07.1950 wurde nachdem der damalige Kreisbrandmeister auf die miserablen Verhältnisse der Hechendorfer Wehr hinwies, diese neu organisiert. Ludwig Albrecht wurde 1.Kdt., Mayr Josef sein Stellvertreter. Der Bedarf an Feuerwehrhelmen wird vom Kreis Weilheim und Feuerwehr Murnau gedeckt. Die Versammlung am 08.Septermer 1950 im Gasthaus Heimgarten war überaus gut besucht. Es waren 90 Mann anwesend und es wurden 4 Gruppen gebildet. Die erste Feuerwehrübung fand am 16.September 1950 um 17.00 Uhr statt. Es erschienen 38 Mann. Eine Zweite wurde auf 17.September um 7.00 Uhr morgens angesetzt.

1951 meldeten sich bei der Versammlung 28 aktive Männer freiwillig. Die Passiven von 18 - 45 Jahren zahlen 3,- Mark vom 45 - 60 Jahren 2,-- Mark.

1954 erhöhte man den Beitrag für Passive von 18-45 Jahre auf 6,-- Mark..

Die Wehr wurde nun nach und nach modernisiert. 1955 bekam man eine neue TS 8/8 Magirus welche man in einem Feuerwehranhänger unterbrachte. Der Preis für diese Tragkraftspritze betrug 3470,-- Mark.

Von der Firma Kern erhielt man 1962 ein Fahrzeug Marke VW geschenkt, welches in Eigenleistung zu einem Feuerwehrfahrzeug umgerüstet wurde. Dies wiederum machte einen neuen Geräteschuppen notwendig.

Im Jahr 1965 machten zum ersten Mal Zwei Löschgruppen die Leistungsprüfung der Stufe 1 .

Ausrüstungsstand der FF Hechendorf 1967:

30 Mann aktive Sollstärke

1 Kübelspritze

25 Schutzanzüge

2 Feuerwehräxte

6 Hakengurte

6 kurze Beile

30 Helme

3 Sicherungsleinen

5 Blaue Röcke

2 Rauchmasken

14 B-Schläuche

7 C-Schläuche

.

Die Feuerschutzabgabe betrug damals 3,-- und 9,-- DM pro Person.

Erst am 3. November 1977 konnte ein neues Fahrzeug ( V W ) mit einer Tragkraftspritze eingeweiht werden. Dieses Fahrzeug kostete damals bereits 37.000 DM und wurde noch von der Gemeinde Hechendorf zur Verfügung gestellt. Die ganze Gemeinde war zusammengekommen um der feierlichen Weihe des neuen Feuerwehrfahrzeuges beizuwohnen. Nach der Messe weihte der Murnauer Pfarrer Blab mit feierlicher Ansprache das Fahrzeug Mit dem Kauf dieses Fahrzeuges, soll der Hechendorfer Feuerwehr nach der Eingemeindung die Eigenständigkeit erhalten bleiben. Im Anschluß an die Weihe führten die Feuerwehrmänner in einer Schauübung vor, wie schnell und wendig Sie bei der Brandbekämpfung sind. Mit einem gemütlichen Beisammensein endetet der Tag.

Der 1. Einsatz für das neue Fahrzeug fand am 11. November 1977 um 22.00 Uhr statt, es brannte der Stadel von Familie Rauch (Schuster).

In der Frühjahrsversammlung 1981 km der Vorschlag, eine Standarte anzuschaffen. Das Eigenkapital war aber zu gering, und so kam man überein, eine Haussammlung durchzuführen, die Standarte war der große Erfolg dabei. Man wurde von keinem Bürger abgewiesen, und war für jede Mark dankbar.

Die Spendenbereitschaft war groß und es kam ein Betrag von DM 7303,55 zusammen, hierfür bedankte sich die FF - Hechendorf sehr bei seinen Spendern. Die Standarte wurde von der Niederbayer. Fahnenstickerei in Schierling bei Regensburg hergestellt, Sie zeigt auf einer Seite das Feuerwehrwappen, auf der anderen die heilige Mutter Anna, mit der Kirche von Hechendorf, deren Schutzpatronin Sie ist. Patenverein war die Freiw. Feuerwehr Murnau, Schirmherr 2. Bürgermeister Ludwig Albrecht und Fahnenmutter Frau Anna Geiger. Die Weihe der neuen Standarte fand am 17. Oktober 1981 statt. Um 18.45 Uhr stellte sich der Kirchenzug bestehend aus der Musikkapelle Riegsee - Aidling, der FF Hechendorf, die FF Murnau und FF Weindorf mit Fahnenabordnung, der Veteranenverein, die Schützen und Sportler auf. Um 19.00 Uhr hielt Pfarrer Blab eine Messe bei der die Weihe der Standarte vorgenommen wurde.

Wie ist mir festlich heut zu Mut!
Was lange wehrt wird endlich gut!
Ich freue mich Ihr lieben Leut, daß Ihr gekommen zu uns heut.
O, bin ich froh in dies Fest zu schauen,
Nur frohe Mienen sehen meine Augen,
als Gäste standet Ihr uns heut zu Seite,
drum wünsch ich daß dieser Tag euch Glück bedeute
Wohl ziemt es sich den Blick zurückzuwenden,
wenn viele Jahre sich vollenden.
Ein Hort steht fest auf gutem Grunde und das ist unsere Feuerwehr
drum ist sie heut in aller Munde,
wir kargen nicht mit Lob und Ehr.
Treue Männer gründeten Sie vor langen Jahren
und seitdem trotzten sie so manchen Gefahren,
wünsch Glück euch all zum Jubelfeste,
der Herrgott schick euch nur das Beste.
St. Florian beschütze die tapfere Schar,
und steh euch bei in Not und Gefahr.
Die Einigkeit schmiedet euch zusammen,
um jede Feuersbrunst zu bannen.
Und wünsch euch allen Glück und Segen
der Feuerwehr auf weiteren Wegen.

Anschließend legte der Kommandant einen Kranz am Kriegerdenkmal für die verstorbenen Kameraden nieder. Es ging mit Fackelzug und unter den Klängen der Musikkapelle zum Schützenhaus. Dort begrüßte Kommandant Anton Albrecht alle Gäste und die Bevölkerung recht herzlich. Anwesend waren auch: Bürgermeister Frühschütz, Kreisbrandrat L. Graf, Schirmherr L. Albrecht, Fahnenmutter Anni Geiger mit ihren 6 Begleiterinnen Frl. Ch. Albrecht, Ch. Bierling, B. Ettl, C. Schneider, A. Edenhofer, Frl. Magnus.

Nach kleinen Ansprachen konnten dann 5 aktive Feuerwehrmänner mit dem Ehrenkreuz für 25jährige aktive Zeit geehrt werden. Anton Albrecht, Hubert Kastl, Helmut Miller, Michael Bichelmayer und Wolfgang Ettl. Nun folgte der gemütliche Teil wo es Gegrilltes und Festbier vom Faß gab, dazu wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt.

Die Wehr nahm ständig an Ausbildungs- und Leistungsprüfungen teil. Nachdem man noch Uniformen bekam, konnte nun an Feuerwehrfesten der umliegenden Wehren teilgenommen werden. Als die Gebietsreform erfolgte, konnte die Feuerwehr Hechendorf Ihre Selbständigkeit behalten.

1985 wurde ein Feuerwehrverein gegründet.

Im April 1985 wurde Anton Albrecht nach 40.jähriger aktiven Zeit und 26 Jahren Kommandant der FF Hechendorf zum Ehrenkommandanten ernannt

Durch einen Grundstückstausch im Jahre 1987 wurde der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses ermöglicht. Die Einweihung mit Fahrzeugweihe der FF - Murnau fand am 12. Juni 1988 statt.

Die Feuerwehren Murnau und Weindorf waren zu diesem Fest eingeladen. Man baute vor dem Feuerwehrhaus ein Zelt an und konnte so alle Gäste mit Gegrilltem und Bier verköstigen . Für die Einweihung wurde die Partenkirchner Str. vom 11.06. - 13.06. 88 für den Durchgangsverkehr halbseitig gesperrt. Den Festgottesdienst hielt Monsignore Madlener,der bereits in Ruhestand war und hierfür aus Grönenbach in seine alte Pfarrgemeinde geholt wurde (siehe Einladung). Als Ehrengäste waren anwesend 1. u. 2. Bürgermeister von Murnau, 1. Bürgermeister v. Seehausen, Landrat Dr. Fischer und alle KBM , sowie die Gemeinderäte und 1.u.2. Kdt. der umliegenden Feuerwehren.

Das erste Faschingsrennen wurde am Faschingsdienstag 1995 durchgeführt. Es sollte an die legendären Rennen der 60er Jahre anknüpfen. Es war ein sehr schöner Tag und die Fahrzeuge (Seifenkisten) waren alle originell.

Im Oktober 1996 fand ein Törgelen statt. Den Reingewinn dieser Veranstaltung der noch von der Feuerwehr auf DM 1.000,-- DM aufgerundet wurde konnte im Dezember 96 vom 1. Vst. Georg Bierling jun. und Kdt. Anton Albrecht an Pfarrer Enemoser für die Renovierung der St. Anna Kirche übergeben werden.

Seit 1997 führt die FF-Hechendorf eine Eisstock-Dorfmeisterschaft durch.

Die Feuerwehr Hechendorf weist zur Zeit ..30.. aktive, ...10.. passive, .20. fördernde Mitglieder auf. April 99.

Am 22. Mai 1999 gab es ein Jahrhundert Hochwasser, die FF-Hechendorf wurde am Freitag den 21. Mai 99 um 21.30 Uhr zur Hilfeleistung nach Eschenlohe gerufen, da die Staatsstraße gesperrt war mußte man den Umweg über Grafenaschau nehmen. Die Überflutung war schon sehr weit fortgeschritten und man half beim füllen der Sandsäcke. Um ca. 23.30 Uhr wurde für den nördlichen Landkreis Katastrophenalarm ausgelöst. Binnen Minuten stieg der Pegel der Loisach so an daß Sie über die Ufer trat und ganz Eschenlohe in den nächsten Stunden unter Wasser setzte (sieh Berichte der Zeitungen) . Die FF-Hechendorf sowie die anderen Feuerwehren waren von der Außenwelt abgeschlossen und konnten Eschenlohe erst am Samstag Abend wieder verlassen !!! Am Sonntag wurden 2 Gruppen gebildet, die sich abwechselten, Eschenlohe war nur noch über die Autobahn ab Sindelsdorf erreichbar. Am Pfingstmontag wurde mit den Auspumpen der Häuser begonnen, die FF Hechendorf war also ca. 96 Std. im Dauereinsatz. Man kann nur hoffen, daß so etwas nie wieder passiert. in den Kellern der Häuser wurden die Heizöltanks nach oben geschwemmt und umgedreht alles lief aus, Häuser wurden unterspült man watete in der Ortsmitte bis zum Bauch im Wasser. An der Loisachbrücke lief das Wasser drüber, mit einem künstlichen Damm , der das Wasser zum Ortsausgang,(Friedhof) leitete konnten man der Ort retten.

Im Juni 99 konnte die FF-Hechendorf Ihr 100jähriges Gründungsjubiläum feiern. Eine Vorbereitungszeit von 1 Jahr wurde für dieses Fest benötigt. Das hat sich aber dann auch gelohnt. Ein Festzelt wurde aufgestellt und man Feierte 4 Tage und Nächte . Dieses Fest wird keiner je vergessen .

Das Törgelen im Feuerwehrhaus wurde ab 2000 wieder jährlich eingeführt. dies mit sehr großem Erfolg.

Im Jahr 2000 änderte sich die Führung in der FF Hechendorf , Peter Albrecht Wurde zum neuen 1, Vorstand gewählt.

Im Januar 2001 wurde von der FF-Hechendorf die Dorfmeisterschaft im Eisstock- Schießen wie jedes Jahr durch. Es kamen 48 Teilnehmer von jedem wurde eine Startgebühr in Höhe von DM 15,-- verlangt. In diesem Betrag war das Essen (Kesselfleisch) sowie für jeden ein Gewinn enthalten.

Ein Vereinsausflug wurde für Oktober 2001 wieder angesetzt. Nach längerem hin und her einigte man sich auf Innsbruck. Um das zu vervollständigen besuchte man in Watten die Svarowski Kristallwelten, anschließend ging es zum Mittagessen und schließlich nach Innsbruck . Ein Bekannter vom 1. Vst. Peter Albrecht erklärte eine Menge über Innsbruck und so konnte man auf der Hungerburg das Rundbild besuchen. Die Innsbrucker Altstadt wurde besichtigt und man traf sich zum Kaffee am Goldenen Dacherl. Der Tag wurde abgerundet im Hoagarten in Hechendorf. Abfahrt war um 7.30 Uhr Ende um 21.00 Uhr.

Fahrzeugweihe des neuen VW Transporters für 8 Personen( Beladung besteht aus Aggregat und Beleuchtung sowie alles was mit Strom zu tun hat) am 13. Oktober 2002 . Tags zuvor großer Regen, aber am Weihe -Tag anfangs ohne regen, bei Segnung des Fzg leichter Niese anschließen wieder aufgehört. Programmablauf: Kirche um 9,30 Uhr, Anschließend Fzg-Weihe vor der Kirche mit Ansprachen : 1. Vst. Peter Albrecht, 1. Kdt. Anton Albrecht, 1. Bürgm. Michael Rapp, KBR Eizenberger, Halupzok von FA. Ordner, 1. Vst. Sportverein Josef Bierling, 1. Vst. Veteranen Johann Geiger, 1. Vst. Schützen Wolfgang Hübner, 1. VSt. FF-Murnau Michael Montag. Abmarsch mit Blaskapelle (kleine Besetzung von Murnau) zum Schützenhaus. Dort gemütliches Mittagessen, für ca. 100 pers. Gedeckt es waren aber mindesten 120 Pers. da. Ein gelungener Tag für alle.